Gute Chancen, falsche Momente – 2:4-Niederlage

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Die zweite Garnitur der Adler startete sehr wunschgemäß in die Begegnung: Dominik Löschnig brachte seine Kollegen nach 1 ½ Minuten Spielzeit in Führung. Generell war das erste Spieldrittel aus Sicht der Adler gelungen, vor allem zu Beginn wussten sie die Gäste in deren Verteidigungsdrittel zu beschäftigen. Leider konnte kein Kapital daraus geschlagen werden – im Gegenteil – knapp fünf Spielminuten nach dem Führungstreffer war wieder Spielgleichstand hergestellt.

Das zweite Spieldrittel war von der Dominanz der Gäste geprägt, der Führungstreffer knapp nach Wiederbeginn gab ihnen offensichtlich den nötigen Anschub dazu. Die Adler fanden dennoch einige sehr, sehr aussichtsreiche Möglichkeiten auf den Ausgleichtreffer und in weiterer Folge auf eine potentielle Wende im Match, vor. Doch leider wurde samt und sonders „vernebelt“.

Ganz im Gegenteil: Das letzte Spieldrittel war 23 Spielsekunden alt, als den Gästen durch ihre Einser-Linie, welche übrigens verhältnismäßig sehr auffällig agierte, das sogenannte „Game-winning-Goal“ zum 1:3 gelang.  Adler-Goalie Tim Birschl hielt seine Mannen, wie schon zuvor, weiterhin im Spiel. Mit dem Anschlusstreffer in der 48. Spielminute sorgte „Graz-Import“ David Lanser für ein spannendes Finale dieses Abends. Doch statt dem Spielgleichstands-Treffer sahen die Zuseher*innen in der Leisacher Natureisarena einen weiteren Lienz-Treffer. Postwendend reagierte Adler-Trainer Jiri Jonak und nahm Goalie Tim vom Eis. Leider fruchtete dies nicht und so mussten die Adler den Eislöwen zu deren Sieg gratulieren.

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Was war heute sonst noch so los in der KEHV-Eishockeyszene?

Fazit: „Im Mitteldrittel, das eigentlich unser schwächstes war, fanden wir unsere besten Abschlussmöglichkeiten vor. Individualfehler und Missverständnisse, ausgerechnet gegen die Einser-Linie der Gäste besiegelten die Niederlage, die auch unser Goalie Tim mit seiner sehr guten Leistung nicht verhindern konnte.“